23. März 2018

Wasser

Winterküche

Der Winter bringt uns Dunkelheit, Kälte und Ruhe.

Nicht nur das aktive Leben in der Natur zieht sich zurück,
auch wir sollten uns besinnen und zur Ruhe kommen.
Viel lesen, sinnieren und musizieren.

Die Ruhe, die wir uns von den Weihnachtsfeiertagen erhoffen,
sollten wir auf die kalten Wintermonate ausdehnen.

Um die Nieren-Essenz zu schützen
ist es wichtig die Kälte zu meiden und
möglichst nur bei Tageslicht aktiv zu sein.
Aktivitäten im Freien sollten nicht allzu schweißtreibend sein.
Sonst dringt die Kälte leicht in den Körper ein
und wir werden krank.

Wärmende Eintöpfe und Kraftsuppen,
die nur sparsam gesalzen werden
stärken das schwache Nieren-Yang.

Yangisierendes Kochen vertreibt die Kälte:

  • Scharf anbraten,
  • flambieren,
  • rösten von Getreide,
  • toasten und
  • grillen sind DIE Kochmethoden der Winterküche.
  • Man verwendet dazu schweres Kochgeschirr aus Gusseisen oder Steingut, ohne
    Deckel, damit die Feuchtigkeit verdampfen kann.
  • Auch kochen mit Alkohol und
  • langes Köcheln von Kraftsuppen geben uns die Wärme, die wir brauchen.

Die Farbe des Elements Wasser ist schwarz.
Dunkle Hülsenfrüchte, wie Saubohnen oder schwarze Sojabohnen,
Kastanien, Kürbiskerne und Nüsse sind die Früchte des Winters.

Der bitter-süße Geschmack sollte im Winter bevorzugt werden.
Er findet sich in traditionellen Wintergerichten wie
einem saftigen Gulasch,
in Kasha oder Krautfleckerln,
im russische Borschtsch oder
auch in Glühwein mit Keksen.