7. April 2018

Wechseljahre

Es geht heiß her

  • Hitze und Wallungen
  • Trockene Haut
  • brennende Augen und juckende Schleimhäute
  • innere Unruhe
  • Heißhungerattacken
  • Schlafprobleme

Die Kraft verlässt mich

  • Erschöpfung und Antriebslosigkeit
  • Ängste
  • Gewichtszunahme
  • Blasenschwäche

Der zweite Frühling

  • Reizbarkeit und Wutausbrüche
  • Spannungsgefühle in der Brust und unter den Rippen
  • Verdauungsbeschwerden
  • PMS = prämenstruelles Syndrom

Ich bin im Wechsel !
Mit zunehmendem Alter nimmt die Kraft unserer Nieren ab –
und das verursacht Probleme.

Denn unsere Verdauungsorgane arbeitet dadurch langsamer.
Es wird weniger Blut produziert, was dazu führt, dass die Hitze,
nicht mehr ausreichend im Körper verankert wird.

Folglich steigt die Hitze nach oben
zum Kopf, den Schultern und zur Körperoberfläche,
was zu Hitzewallungen, Herzrasen und nächtlichem Schwitzen führt.

Durch den Blut-Mangel wird das Herz nicht ausreichend versorgt.
Die Folge sind Ein- und Durchschlafstörungen mit vielen Träumen, Nachtschweiß, Herzklopfen,
innere Unruhe und erhöhte Temperaturen nachmittags und in der Nacht.
Häufig wachen Betroffene auch sehr zeitig auf und können nur schwer wieder
einschlafen.
Hier kann, unter anderem, ein gutes Buch helfen.

Wenn man nicht genug schläft, wird man leicht reizbar und „launisch“
– man merkt den Energiemangel.
Diese Beschwerden können sich durch Stress und
emotionale Probleme noch verschlimmern.

Bewegung an der frischen Luft,
Entspannungsübungen, Tai Qi oder Yoga sowie
Meditationen über die Bedeutung des zweiten Frühlings
und des Alters in meinem Leben, können helfen.

  • Wie flexibel und nachgiebig bin ich?
  • Bin ich schon hart und unnachgiebig?
  • Wie viel bin ich mir wert?
  • Wie viel Neid, Eifersucht und Konkurrenzdenken ist noch in mir?
  • Habe ich Freude am und im Leben?

„Das, was fest und hart ist, gehört zum Tod, das
was weich und nachgiebig ist, gehört dem Leben.“ (Laozi)

Und dann auch noch die Hormone!
Durch die sinkende Produktion der weiblichen Hormone Progesteron,
und später auch Östrogen,
gerät das Verhältnis zwischen männlichen
und weiblichen Hormonen aus dem Gleichgewicht.

Das Testosteron ist dominanter
und es sammelt sich gefährliches inneres Bauchfett an.

Auch der Bartwuchs kann lästig sein.

Abnehmen in den Wechseljahren, verbunden mit viel Sport baut Körperfett ab.
Das innere Bauchfett verringert sich mit der richtigen Ernährung recht schnell.
Der Rettungsring aus Unterhaut-Fettgewebe am Bauch lässt sich hingegen oft
besonders viel Zeit, aber er ist ja auch nicht gefährlich.

Phytoöstrogene können Wechsel-Beschwerden mildern.


Rezept für eine Teemischung:

7 g – Hopfen
4 g – Frauenmantel
3 g – Gänsefingerkraut
4 g – Johanniskraut

  • bei Schlafprobleme, Erregung und Unruhe,
    Verschlimmerung am späten Nachmittag und in der Nacht,
  • Nachtschweiß
  • Der Tee tonisiert das Nieren-Yin und wirkt beruhigend.