Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte sollten regelmäßig gegessen werden,
da sie alle lebenswichtigen Eiweißbausteine enthalten.

Es ist wichtig, die Verdauungsorgane unserer Mitte nicht zu überfordern.
Deshalb empfehle ich leichter verdauliche Erbsen, Linsen
oder Sojabohnenprodukte wie zum Beispiel Tofu.


TOFU
  • wirkt thermisch neural – auf Milz und Lunge
  • harmonisiert Milz und Magen,
  • lässt Qi aufsteigen,
  • lindert Blähungen
  • ist besonders empfohlen bei Verdauungsstörungen, Muttermilchmangel, Husten, Anämie, Menstruationsstörungen
  • Soll nicht zusammen mit Spinat gegessen werden.

HÜLSENFRÜCHTE RICHTIG KOCHEN

Viele Hülsenfrüchte sind schwer verdaulich.
Deshalb bitte immer einweichen – am besten über Nacht.
Das Einweichwasser sollte man lieber nicht zum Kochen benützen.
Hülsenfrüchte mit 1 TL Natron/Backpulver oder einem Stück Kombu – Alge
in reichlich Wasser köcheln, bis sie weich sind.

Je älter die Hülsenfrüchte, umso länger die Kochzeit.
Rote Linsen sind in 15 Minuten gar und man kann ein köstliches Dahl oder Sugo genießen.
Adukibohnen können bis zu einer Stunde brauchen.


ADUKIBOHNEN
  • wirken thermisch neutral – auf Blase-, Milz- und Leber-Leitbahn
  • reduzieren Feuchtigkeit
  • unterstützen das Wasserlassen
  • fördern die Durchblutung
  • lindern Entzündungen
  • ist besonders empfohlen bei Ödemen, Fußpilz, Hautentzündungen, Reizblase,Gelbsucht, Durchfall
  • Nicht essen bei Bluthochdruck und Untergewicht.

Gewürze mitkochen

Um die Eiweißlieferanten besser verdauen zu können,
bzw. um Blähungen vorzubeugen kann man reichlich Gewürze mitkochen.
Zu den bewegenden Kräutern und Gewürzen zählen zum Beispiel
Bohnenkraut
Fenchelsamen
Kümmel
Cumin
Ingwer
Koriander
Lorbeer
Chilischoten,…

Damit die Gase schon beim Kochen entweichen können,
empfiehlt es sich immer den Deckel vom Topf zu nehmen.

Nicht zu stark kochen, sonst zerfallen die Bohnen oder die Schalen werfen Blasen.

Erst am Ende der Garzeit salzen, sonst werden die Hülsenfrüchte nicht weich.

Die gekochten Hülsenfrüchte nach Belieben weiterverarbeiten und würzen.
Zum Beispiel als Linsensugo – Rezept findest du in meinem Kochbuch.

Die Gerichte mit hochwertigem Öl und etwas Essig abrunden.

Gut kauen nicht vergessen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.