ANTIBIOTIKA, PRÄBIOTIKA, PROBIOTIKA

Viele Mütter sind verzweifelt, weil ihre Kinder immer wieder krank sind.
Oft ist der Körper und das Immunsystem der Kleinen so geschwächt,
dass Bakterien mit der Hilfe von Antibiotika bekämpft werden müssen.

ANTIBIOTIKA

Diese Antibiotika töten aber auch die guten Bakterien, die in unserem Darm leben.
Deshalb sollte man immer zusätzlich zur Antibiotikagabe eine Kuzu-Kur machen.
Kuzu kleidet Magen und Darm aus.
Es ist viel effizienter als thermisch kaltes Joghurt zu löffeln.
Nach der Gabe von Antibiotika muss die Darmflora wieder aufgebaut werden.

PRÄBIOTIKA

Das sind viele Lebensmittel, die wir in der TCM zur Stärkung der Mitte einsetzen.
Präbiotika sind Kohlenhydrate mit vielen Balaststoffen.
Sie dienen den „guten“ Bakterien (Bifido und Lactobazillus) als Nahrung.
Probiotika brauchen Präbiotika!

Um die Darmflora aufzubauen
können wir thermisch wärmende oder neutral wirkende Gemüsesorten essen.

Karotten
Pastinaken
Süßkartoffeln
Topinambur
Kürbis
Kohlgemüse
Zwiebeln
Schwarzwurzeln
und der bittere Chicorée
gelten als natürliche Präbiotika.

Antibiotika-Praebiotika-Probiotika

Päbiotika

Ich höre immer wieder, dass Kinder kein Gemüse essen.
Neben der vielen Tricks, das Gemüse geschickt in Suppen oder Sugo zu verstecken,
kann man auch zu anderen präbiotischen Lebensmitteln greifen.
Mutter Natur bietet viele Möglichkeiten sein Mikrobiom aufzubauen.

Was sind präbiotische Nahrungsmittel?

Dazu gehören Hafer und Haferkleie sowie Quinoa,
Mandeln und Kürbiskerne
sowie Hülsenfrüchte.

PROBIOTIKA

Damit sich nach einer Antibiotikaeinnahme
wieder genügend Probiotika in unserem Darm ansiedeln,
können wir zusätzlich einige gute Speisen essen.

Milchsäure Bakterien finden sich in Joghurt, Buttermilch, Kefir und Käse.
Beim Kauf dieser Milchprodukte sollten man jedoch darauf achten,
dass sie aus Rohmilch hergestellt wurden.
Leider wirken die meisten Milchprodukte kühlend und verschleimend.
Das ist während oder nach einem Infekt nicht wünschenswert.

Ein gutes Stück Gruyère oder der Edelschimmelkäse St. Nectaire aus Frankreich mit einem Gläschen
Rotwein vom Biowinzer erfreuen Herz UND Darm von besorten und pflegenden Eltern.

Antibiotika-Praebiotika-Probiotika

Probiotika

Man kann auch Gemüse mit Hilfe von Salz und anderen Gewürzen „reifen“ lassen.
Dabei werden die wertvollen Probiotika gebildet.
Karotten, Kraut oder rote Rüben können sehr gut fermentiert werden.

Auch Hülsenfrüchte und Getreide lässt man traditionell in großen Töpfen reifen.
Dabei entsteht dann Miso.
Gerste und Soja ergeben das Mugi-Miso.
Saykio-Miso und Genmai-Miso ist fermentierter Reis bzw. Vollkornreis mit Sojabohnen.

Die Farbe gibt Aufschluss über die Dauer der Reifung.
Je dunkler und würziger das Miso, umso länger ist es gereift.

Weil kleine Kinder nicht so gerne milchsauer vergorene Lebensmittel essen,
empfehle ich, auch diese gut zu verstecken.
Die Miso-Paste ist sehr gut für Suppen oder Salat-Dressings geeignet.
Sauerkraut kann man in einen Eintopf geben oder in Laibchen schmuggeln.

Zum Beispiel in Fleischlaibchen.

Fleischlaibchen

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