21. Januar 2018

Babys erste Beikost

Ich bin eine Verfechterin des einfachen Lebens.
Deshalb habe ich meine Kinder zu Hause zur Welt gebracht,
habe alle vier lange gestillt und erst nach 6-8 Monaten mit der ersten Beikost begonnen.

Solltest du nicht die Möglichkeit haben, dein Kind mit der wertvollen Muttermilch zu ernähren,
dann gibt es zum Glück genügend Ersatz am Markt.

Nach einem halben Jahr, manchmal schon etwas früher,
können die meisten Babys alleine am Esstisch sitzen
und interessieren sich für das, was hier von den Großen gegessen wird.

Beikost

Jetzt geht’s los!

Keine Sorge, es ist ganz einfach:
Babys brauchen nicht viel Abwechslung.
Ganz im Gegenteil –
sie sollten mindestens eine Woche die gleichen Lebensmittel bekommen,
damit wir feststellen können, wie diese vertragen werden.

  • Bekommt mein kleiner Schatz Blähungen?
  • Oder Pickel?
  • Wie sieht der Stuhl aus?

Je nach Jahreszeit lässt sich alles einfach und kostengünstig vorbereiten.
Dann in kleine Gläschen füllen oder aufschneiden.
Zum Beispiel ein paar Löffel Getreidebrei mit Gemüse oder
Apfelmus, Polentastücke oder Reisrollen.

Bitte keine Banane!


Banane:

  • wirkt thermisch kalt auf Lunge und Dickdarm
  • reduziert innere Hitze
  • befeuchtet den Darm
  • gut bei Juckreiz und Magen-Darm-Entzündungen
  • wird bei Verstopfung eingesetzt, kann aber auch stopfend wirken.

Beikost

So kann man nach und nach die Stillmahlzeiten ersetzen.

Es gibt meiner Meinung nach keine Regeln, welche Mahlzeit als erste ersetzt werden sollte.
Weil das Baby die Geschwindigkeit vor gibt.
Wenn es zum Beispiel mittags schon zu hungrig oder zu müde zum Essen vom Löffel ist,
dann darf es ruhig mit einer Flasche einschlafen
oder ins Mittagsschläfchen gestillt werden.

Unverträglichkeiten vorbeugen

Im ersten Lebensjahr sollte nur gekochtes Getreide
ohne Klebereiweiß (=Gluten) verwendet werden.
Dazu gehören Reis, Hirse, Quinoa, Amaranth und Mais.
Später kommen Hafer, Dinkel, Kamut und Süßreis dazu.

Weizen oder Gerste wirken kühlend auf die empfindlichen Verdauungsorgane
und können den kleinen Körper übersäuern.
Brot, Nudeln und andere Weizenprodukte sollten erst später verwendet werden.